Listerien: Zur Zeit (hoffentlich nicht) in aller Munde

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Aktuell sind durch den Wurstskandal Listerien sprichwörtlich in aller Munde. Doch was sind Listerien denn überhaupt und warum sind sie so gefährlich?

Listerien sind kurz gesagt Bakterien, welche auch noch sehr gute Überlebenskünstler sind. Sie zählen zu den grampositiven Bakterien und sind beweglich.

Überlebenskünstler

Listerien sind wie erwähnt echte Überlebenskünstler. Sie können sich bei Temperaturen von -0,4°C bis +45°C vermehren (Listeria monocytogenes), so dass sie selbst im Kühlschrank überlebens- und vermehrungsfähig sind. Hinzu kommt, dass sie auch fakultativ anaerob sind. Dies bedeutet, dass sie Sauerstoff zwar bevorzugen, jedoch auch ohne diesen überleben können.

Es gibt sieben Arten dieses Bakteriums, wobei o.g. Listeria monocytogenes jenes ist, das für die Menschen wohl die größte Bedeutung hat, da es bei den meisten Listerienerkrankungen anzutreffen ist.

Die durch die Erreger entstehende Listriose hat mit 7% eine hohe Sterberate und ist meldepflichtig! Laut RKI kommt es jährlich zu 308 bis 608 Fällen.

Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen, da die hohe Gefahr eines Rezidiv besteht.

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